Pflichtteilsanspruch

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Wird ein Erbe durch eine „Verfügung von Todeswegen“ von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen (enterbt), so kann er von den Erben die Hälfte seines gesetzlichen Erbteils als Pflichtteil verlangen (§ 2303 BGB – reiner Geldanspruch). Eine Pflichtteilsentziehung ist nur in wenigen Ausnahmefällen möglich. Nach §§ 2333 ff. BGB besteht in den Fällen der versuchten Tötung des Erblassers oder eines Angehörigen; der körperlichen Misshandlung des Erblassers oder eines Angehörigen; eines schweren vorsätzlichen Verbrechens/Vergehens gegenüber dem Erblasser, der böswilligen Verletzung der Unterhaltspflicht und des ehrlosen und unsittlichen Lebenswandels des Erben, die Möglichkeit diesem den Pflichtteil zu entziehen.

Ein Erblasser kann die gesetzlichen Pflichtteilsregelungen nicht dadurch umgehen, dass er den Pflichtteilsberechtigten zu einem geringeren Bruchteil als Erben einsetzt. Der Pflichtteilsanspruch verjährt ab Kenntniserlangung vom Erbfall innerhalb von 3 Jahren, spätestens jedoch nach 30 Jahren.

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